650 Jahre E.E. Zunft zu Fischern

Bei herrlichem Wetter - man fragt sich nun, ist Petrus eher bei den Fischern oder bei den Schiffleuten zünftig - trafen sich am Samstag, 15. Mai 2004, zur frühen Stunde Honorationen der Stadt Basel, Ehrengäste von Nah und Fern, Sponsoren, Zweier- und Dreierdelegationen und Bannerherren der E. Zünfte und E. Gesellschaften der Städte Basel, Zürich, Zug, Bern und Schaffhausen, der Talzünfte sowie die jubilierenden Zunftbrüder der Basler Schwesternzünfte zu Fischern und zu Schiffleuten auf dem Theodorskirchplatz im Kleinbasel. Händeschütteln hier, Begrüssung alter Bekannter und Freunde da; man befand sich bereits in festlicher und fröhlicher Stmmung.

Nach der Begrüssung durch die beiden Statthalter der einladenden Zünfte, Max Pusterla, Präsident des Verfassungsrates Basel-Stadt, und Hans-Remy Kaderli, folgten Ansprachen von Regierungsrat Jörg Schild, Präsident des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt und Dr. Dieter Werthemann, Vorsitzender Meister der Basler E. Zünfte und E. Gesellschaften. Regierungsrat Jörg Schild verglich in seiner auf Baseldeutsch gehaltenen Ansprache die beiden jubilierenden Schwesternzünfte mit den beiden Halbkantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Gemeinsamkeiten fand RR Schild eigentlich nur darin, dass die beiden Basler Halbkantone und die beiden Zünfte in früheren Zeiten gemeinsam an einem Strick zogen, heute aber nur noch die beiden Zünfte. Obwohl eigenständig, organisieren diese ein bis ins kleinste Detail organisiertes Jubelfest mit einem Budget und einem gemeinsamen Organisations-Komitee
Hatte da RR Schild bereits eine Vorahnung über das Resultat der an diesem Wochenende stattgefundenen Abstimmung? Sei's drum; mit dieser mit Witz und Ironie gespickten Rede erfuhr RR Jörg Schild Anerkennung und Applaus der rund 400 Zuhörerinnen und Zuhörer. Ja, sie haben richtig gelesen: erstmals befanden sich auch Damen unter den Ehrengästen der E. Zünfte zu Schiffleuten und zu Fischern; namentlich die beiden höchsten Damen des Kantons und der Stadt, Frau Beatrice Inglin-Buomberger, Präsidentin des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt und Frau Sonja Kaiser-Tosin, Präsidentin des Bürgerrates der Stadt Basel.

Nach der Begrüssung durch die beiden Statthalter der einladenden Zünfte, Max Pusterla, Präsident des Verfassungsrates Basel-Stadt, und Hans-Remy Kaderli, folgten Ansprachen von Regierungsrat Jörg Schild, Präsident des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt und Dr. Dieter Werthemann, Vorsitzender Meister der Basler E. Zünfte und E. Gesellschaften. Regierungsrat Jörg Schild verglich in seiner auf Baseldeutsch gehaltenen Ansprache die beiden jubilierenden Schwesternzünfte mit den beiden Halbkantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Gemeinsamkeiten fand RR Schild eigentlich nur darin, dass die beiden Basler Halbkantone und die beiden Zünfte in früheren Zeiten gemeinsam an einem Strick zogen, heute aber nur noch die beiden Zünfte. Obwohl eigenständig, organisieren diese ein bis ins kleinste Detail organisiertes Jubelfest mit einem Budget und einem gemeinsamen Organisations-Komitee
Hatte da RR Schild bereits eine Vorahnung über das Resultat der an diesem Wochenende stattgefundenen Abstimmung? Sei's drum; mit dieser mit Witz und Ironie gespickten Rede erfuhr RR Jörg Schild Anerkennung und Applaus der rund 400 Zuhörerinnen und Zuhörer. Ja, sie haben richtig gelesen: erstmals befanden sich auch Damen unter den Ehrengästen der E. Zünfte zu Schiffleuten und zu Fischern; namentlich die beiden höchsten Damen des Kantons und der Stadt, Frau Beatrice Inglin-Buomberger, Präsidentin des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt und Frau Sonja Kaiser-Tosin, Präsidentin des Bürgerrates der Stadt Basel.

Bei einem herrlichen Festmahl wurde bis abends um sechs weiter gefeiert und jubiliert. Mit Ansprachen der Herren Meister Walter Hermann (E. Zunft zu Fischern) und Peter H. Altherr (E. Zunft zu Schiffleuten). Mit Grussadressen von Andre Sprecher, Meister der Rebmesserzunft und Roger Oechslin, 1. Zunftmeister der Zunft zu Fischern, Schaffhausen. Kurze Ansprachen auch von Alt-Nationalrat Paul Kurrus, Präsident SpedLogSwiss, und Jeremy Stephenson, Vorsitzender Präsident des Strafgerichts Basel-Stadt. Mit musikalischen Darbietungen des "Duo Kaufmann" und des Spiels der Schwesternzünfte wartete man gespannt auf das erstmalige Auftreten des wiedergeborenen Matrosenchors E.E. Zunft zu Schiffleuten.

Wie alleweil sind neben den Meisterreden die Aufnahmen von neuen Zunftbrüdern ein weiterer Höhepunkt eines jeden Zunft - oder, wie dieses Jahr, Festmahls. Nicht weniger als acht Neuzünfter (Matthias Aeppli, Florian Buxtorf, Bruno Löliger und Rene Lüthi bei den Fischern und Dominic Haerri, Pascal Haerri, Markus Jeanneret und Dominik Mutz bei den Schiffleuten) konnten dieses Jahr aufgenommen werden. Die Aufnahmeprüfungen - bei den Fischern das gekonnte Ausmachen einer Forelle und bei den Schiffleuten ein fachmännischer Seemannsknoten - wurden durch die acht Neuen perfekt gemeistert. Über das Leeren der Meisterbecher aber wollen wir aus Höflichkeit hier keine grossen Worte verlieren!! Die Aufnahmen wurden dann in Versform von Walti Aeppli's Sohn Matthias gekonnt verdankt (der Apfel fällt halt doch nicht weit vom Stamm). Auf alle Fälle wissen wir nun alle: "Wäär nit gumbbt, dää isch nit zimpftig!"

Wie eingangs dieses Berichts erwähnt, wurde in einer gemütlichen und freundschaftlichen Atmosphäre nochmals auf die 650 Jahre angestossen und über das Eine oder Andere, das die Welt und insbesondere die Zunftwelt betrifft, diskutiert.
Ein herrlicher Tag ging zu Ende und mit Freude und Genugtuung schauen wir in 650 Jahren von irgendwo her auf den Samstag, 15. Mai 2004 zurück!

Bilder und Textauszüge
mit freundlicher Genehmigung aus der Chronik der E.E. Zunft zu Schiffleuten